Verfasst hat das Buch Dr. Dietmar Moench, ein Jugendfreund von Hans Schales, der ihn von Schulzeiten kennt und ihn auch heute noch bis Simbabwe fast täglich begleitet. 

(...) In dem Buch, das ich über die Lebensgeschichte von Hans Schales geschrieben habe (...), bin ich den Wurzeln nach gegangen, aus denen das Afrikaprojekt letztlich gesprossen ist. Die wichtigste ist natürlich Hans selbst, dieser liebenswerte und bescheidene Arzt, den es zur Hilfe in Afrika getrieben hat, daneben aber auch seine liebe, früh verstorbene Frau, Ute Schales, die ihn in jungen Ehejahren mitsamt ihren damals noch kleinen Kindern Oliver und Anne nach Nigeria begleitet hat, und die, fast eine Ironie der Geschichte, durch ihren Tod dem zurückgebliebenen Hans die Tür zu einem neuerlichen Einsatz in Afrika geöffnet hat, diesmal in Simbabwe.

(...) Die beiden Kinder, Oliver und Anne, in den Jahrzehnten zwischen Nigeria und Simbabwe herangereift, heute Familienvater und Familienmutter, sind weitere, ebenso wichtige Wurzeln des Afrikaprojekts. 

(...) Bei Heimatbesuchen hat Hans mir immer wieder gesagt, wie froh er ist, dass er sich um die Führung des Fördervereins wenig Gedanken machen muss und dass er auch in Simbabwe vieles dem bewährten Verwalter Gordon Hlatywayo überlassen kann. ...

Dr. Dietmar Moench

Das Buch ist für 25 Euro im Buchhandel zu erwerben und vorrätig in der Buchhandlung Bock & Seip in Saarbrücken.

Der Verlag „Edition Schaumberg“sendet das Buch auch portofrei zu: 06853-502380 oder info@edition-schaumberg.de

Begeisterung für das Leben!

Buch von Dr. Hans Schales | Dezember 2000

Mit dem Buch "Begeisterung für das Leben" reflektiere ich, nach über 27 jähriger Tätigkeit als Chefarzt der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses St. Josef in Saarbrücken-Dudweiler, die Entwicklung der Geburtshilfe im Saarland. Damit will ich zum Nachdenken über die zur Zeit praktizierte Geburtshilfe anregen.

Der Erlös aus dem Buch fließt zu 100% in das Afrika-Projekt "Dr. Schales"

Den Druck hat die Firma Repa-Druck in Ensheim gespendet.

Es kostet 10 Euro und ist in der Buchhandlung Bock & Seip in Saarbrücken erhältlich.

Leseprobe

Dialog zwischen Mutter und Kind

Wir leben im Zeitalter der Kommunikation und Information: Mobilfunk, Fax, E-Mail, Internet, Telekommunikation, Satellitenübertragung, füllen die Schlagzeilen der Medien. Es werden Nachrichten in Sekundenschnelle um die Erde vermittelt, es wird diskutiert, informiert, vernetzt - die Informationsflut beschäftigt uns unaufhörlich. Es ist kaum noch Zeit für die echte Kommunikation zwischen zwei Menschen. Der aktive Dialog, die intensive Aussprache findet nur noch selten statt.
Schon in der vorgeburtlichen Lebenszeit wirken Empfindungen und Konflikte der Mutter auf das Kind und sein zukünftiges Gefühlsleben ein. Erst langsam wird uns die Bedeutung des Dialogs zwischen dem Ungeborenen und der Mutter für die spätere Entwicklung des Kindes klar.

Der Dialog zwischen Mutter und Kind vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen. Schon bevor der Mutter die Schwangerschaft bewusst ist, findet ein wechselseitiger Signalaustausch auf hormoneller und immunologischer Ebene statt. Diese Signale führen sehr bald zu psychischen und physischen Veränderungen, die der Frau die in ihr stattfindende Revolution anzeigen. Auch wenn die Schwangerschaft noch so sehr gewünscht, geplant oder künstlich gezeugt war, kann es jetzt zu Zweifeln, Unsicherheit, Ablehnung, ja Verwünschungen kommen. Nach vorsichtigen Schätzungen glaubt man, dass trotz Pille und hoher Abtreibungsquote noch 30 % der geborenen Kinder ungewollt sind.

Bereits jetzt beginnt die Chance zur Vorbeugung psychischer Leiden und chronischer Erkrankungen. Jetzt ist die Zeit, in der der aktive Dialog zwischen Mutter und Kind aufgebaut werden soll. Jetzt werden durch die bejahende oder verneinende Einstellung der Mutter zu ihrem Kind Weichen gestellt für das weitere Leben. Jetzt schon vorbeugen ist besser als später zu heilen!
So wie der nachgeburtliche Dialog mit dem Neugeborenen von Leboyer in unser Bewusstsein gerufen wurde, so muss der vorgeburtliche Dialog, der zwischen Mutter und Kind meist noch unbewusst abläuft, in seiner Bedeutung unterstützt werden.
Er darf nicht durch unsere moderne technologisch ausgerichtete Mutterschaftsvorsorge unterbewertet oder gar verdrängt werden. Das Ungeborene ist nicht nur von dem lebenswichtigen Stoffwechselaustausch zwischen seinem Blut und dem mütterlichen Blut abhängig, es lebt auch von dem Vertrauen, das ihm die Mutter durch den liebevollen Dialog mitgibt.

Wir wissen doch alle, wie aussichtslos und unmenschlich eine hochspezialisierte und teure Medizin ist, wenn es nicht gelingt, den ureigensten Lebenswillen und Lebenssinn durch Zuwendung und Dialog zu stärken. Das gilt bereits für das Kind in der Gebärmutter. Über die Bedeutung der vorgeburtlichen Kommunikation, dem intrauterinen Dialog zwischen Mutter und Kind gibt es immer mehr Aufsehen erregende, wissenschaftliche Erkenntnisse.