Leitgedanken des Afrikaprojektes
Diese Leitgedanken haben sich in 17 Jahren Afrikaprojekt entwickelt und bewährt:

Notwendigkeit: „Nächstenliebe braucht Organisation!“

Partnerschaft statt Abhängigkeit: „Selbstständigkeit statt Selbstverständlichkeit!“

Ziel: „Hilfe zur Selbsthilfe!“

Selbstbegrenzung: „Die Welt in Afrika verändern auf dem Flächenmaß des Saarlandes!“

Ubuntu: „Der Mensch wird Mensch in der Begegnung mit anderen Menschen!“

Mandela: „Bildung ist die wirksamste Waffe gegen Armut!“

Saarländisches Projekt: „Großes entsteht im Kleinen!“

Ziel und Zweck des Afrikaprojekt-Dr. Schales e.V.

  • Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Unterstützung des Afrikaprojektes von Dr. Hans Schales seit 2001.
  • Der Verein stellt sich zur Aufgabe, die humanitäre Entwicklungshilfe von Dr. Hans Schales in Simbabwe zu fördern. 
  • Im Mittelpunkt steht der Mensch.
  • Ziel ist es, in der Provinz Matabeleland Nord, Simbabwe „Hilfe zur Selbsthilfe“ durch berufliche Kompetenz und Menschlichkeit zu ermöglichen. 
  • Dadurch entsteht „Selbstständigkeit statt Selbstverständlichkeit“ in der Entwicklungshilfe.
  • Wir investieren in Menschen, damit sie in ihrer eigenen Handlungsfähigkeit gestärkt werden.
  • Wir arbeiten mit beruflicher Kompetenz und Menschlichkeit an der Seite der Armen als Partner.
  • Wir stärken einheimische Koordinatoren und Projektleiter im Bereich Gesundheit und Bildung, damit sie eigenständige Lösungen entwickeln können.
  • Wir fördern schwerpunktmäßig Bildung in Schulprojekten und Gesundheit im St. Luke’s-Hospital.
  • Die Mittel des Vereins dürfen ausschließlich zu diesen Zwecken verwendet werden, die Mitarbeit im Verein ist ehrenamtlich.

Hans Schales fährt im April 2001 auf einem Containerschiff nach Südafrika und danach im vollgepackten Kastenwagen weiter nach Simbabwe. Als Starthilfe waren Spenden von vielen Freunden an Bord, gute Wünsche und Gebete ebenso. Es ging darum, ihn nicht allein zu lassen bei seiner Aufgabe im afrikanischen Busch, sondern den Gedanken zu verfolgen: „Nächstenliebe braucht Organisation!“.

Gutmenschen, Weltverbesserer, Trittbrettfahrer haben wir in den vielen Jahren oft schmerzlich erlebt und immer wieder festgestellt, dass es denen um das eigene Erlebnis und um Selbstverwirklichung ging und nicht um selbstloses Helfen für Menschen in Not. Das sollte es im Afrikaprojekt nicht sein! Also war in unserem Vorstand von Anfang an eine bunte Mischung von Familie Schales dabei, auch ein Arzt, ein Lehrer, eine Rechtsanwältin, ein Buchhalter und ein Journalist. Das passt und ergänzt sich bis heute.

In Afrika setzen wir auf einen sehr gut ausgebildeten Krankenhaus-Manager, Gordon Hlatywayo, der von der Stunde null an professionell Hans Schales unterstützt und für den Verein alle Projekte plant, dokumentiert und fast täglich mit uns kommuniziert. Ihm zur Seite steht Vusa Mlilo, der 2002 Hans Schales begegnete und als 15-jähriger im Garten des Doktorhauses half. Er hat seine Chance genutzt, hat seinen Führerschein und eine Ausbildung gemacht, eine Familie gegründet und ist heute Projektmanager des Afrikaprojektes für 14 Partnerschulen.

Mthulisi Ndlovu war Patenkind im Afrikaprojekt und ist heute ebenfalls wertvoller Projektmanager für alle Schüler im Patenfonds. Auf Seite 24 erzählt er seine Geschichte und von seiner Arbeit. Ärzte im St. Luke’s Hospital und Lehrer in den vielen Schulen verdeutlichen ebenfalls den Ansatz des Afrikaprojektes, die einheimische Organisation in Bildung und Gesundheit zu fördern, indem einheimische Menschen Verantwortung übernehmen und wir ihnen dabei als Partner zur Seite stehen.

Wichtig ist uns dabei, dass wir mit viel Kreativität und Lebensfreude die Projekte organisieren und hier in Deutschland nicht mit Sammelboxen betteln, sondern immer wieder einen Gegenwert für Spenden anbieten, sei es auf dem BAOBAB- Fest mit dem Verkauf von „afrikanischen Tannenbäumen“ oder beim Paddeln während des Drachenbootrennens oder bei einer Benefizradtour über die Alpen.

In Simbabwe laufen die Schulkinder zum Beispiel auf Sportfesten in der Aktion „Feet for Food“ Kilometer, die Sponsoren mit Schulessen fördern. Unser neues Logo „Zebrhino“, eine Mischung von Zebra und Rhinozeros drückt diese Lebensfreude und Kreativität in den wichtigen Projekten ebenfalls aus.